Bauwirtschaft setzt auf Schwarze Null

Die schwarze Null ist das Mindestziel: Für den Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) besteht für das kommende Jahr durchaus Grund zu vorsichtigem Optimismus. Dies gaben Vertreter des Verbandes bei einer Pressekonferenz bekannt. Hier die wichtigsten Informationen:

In diesem Jahr geht der ZDB von einem Umsatzrückgang im Baugewerbe um 4,7 Prozent auf 81,6 Milliarden Euro. Zwar hätten die Konjunkturpakete durchaus Wirkung gezeigt, dennoch seien sie nicht in der Lage gewesen, die Ausfälle durch die Wirtschafts- und Finanzkrise vollständig zu kompensieren.

Für 2010 sei jedoch nicht mit weiteren Umsatzeinbrüchen zu rechnen. Vielmehr wird eine Stabilisierung prognostiziert – eine Schwarze Null ist in jedem Fall drin. Die Branche setzt vor allem auf die weiteren positiven Wirkungen der staatlichen Investitionsprogramme, mit denen die Rückgänge in anderen Bereichen ausgeglichen werden könnten.

Quelle: finanznachrichten.de

Deutschlands Bauwirtschaft im Aufwind

Eine Studie der Analysten Global Construction Perspectives (GCP) und IHS Global Insight (IGI) macht der deutschen Bauwirtschaft Mut. Die bedeutendsten Ergebnisse der Forschungsarbeit sollen hier vorgestellt werden.

Den Wissenschaftlern zufolge kann der deutsche Bausektor nämlich gegen den globalen Trend ansteuern und bereits 2009 und 2010 wieder zulegen. Auf globaler Ebene sei dagegen erst 2011 mit einer Erholung zu rechnen. Die Studie geht davon aus, dass die Investitionen im Bausektor weltweit  um 3,7 Prozent auf eine Summe von 3,8 Billionen Euro zurückgehen und im kommenden Jahr eine Stagnation des Marktes eintritt. In Deutschland aber soll die Branche in den nächsten fünf Jahren um jeweils zwei Prozent wachsen. Dies entspreche einem Wachstum, das größer sei, als das von Spanien, Italien und Frankreich zusammen.

Für wirtschaftlich wachsende Staaten wie China, Indien oder Nigeria prognostiziert die Studie eine noch höhere Wachstumsrate.

Quelle: Welt ONLINE (Auszug)