Bau- und Baustoffmaschinen – Aufwärtstrend setzt sich fort

Im Jahr 2010 sei der Umsatz der deutschen Bau- und Baustoffmaschinenindustrie um 13 Prozent auf 10,6 Milliarden Euro gestiegen. Der Anteil des Baumaschinensektors betrage 6,3 Milliarden Euro. 4,3 Milliarden Euro würden zudem auf die Baustoff-, Glas- und Keramikmaschinensparte zurückfallen. Die Branche rechne zusätzlich dieses Jahr mit einem Umsatzwachstum von je 10 Prozent für beide Teilbranchen. Die Nachfrage wäre in der zweiten Hälfte des letzten Jahres in allen Bereichen stark an angezogen worden. Laut VDMA
verzeichnen die Baumaschinenhersteller aktuell ein Auftragsplus von 56 Prozent, die Baustoffmaschinenhersteller von 34 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2010. Das Ausland sei nach Ansicht des VDMA vor Allem der Impulsgeber für den momentanen Aufwärtstrend. Besonders Länder wie China und Indien sowie der Nahe und Mittlere Osten seien verantwortlich für den starken Aufwärtstrend. Zudem komme es bereits jetzt zu Lieferengpässen: Einzelne Komponenten haben laut Ansicht des VDMA Lieferzeiten von
25 bis zu 32 Wochen. Mancher Baumaschinenhersteller befürchteten bereits, das ein oder andere Geschäft gar nicht bedienen zu können. Zu den Lieferengpässen kämen die hohen Rohstoff-, Stahl- und Naturkautschukpreise, die auf die Maschinen- und Anlagenhersteller voll durchschlagen würden.(Auszug)

Quelle: VDMA

Verband Bauwirtschaft Nordbaden e.V. fordert Umdenken bei Auftragsvergabe

Normalerweise kommt die Baubranche durch ihre maschinen- und energieintensive Arbeit nicht drum herum, zwangsläufig beim Betrieb einer Baustelle Kohlendioxid zu produzieren. „Vermeidbar sind aber unnötige zusätzliche Klimabelastungen, die dadurch entstehen, dass die öffentliche Hand auch bei überschaubaren Losgrößen Aufträge an Unternehmen vergibt, die teilweise überhaupt nicht in der Region ansässig sind und deshalb hunderte von Kilometern vom Betriebssitz zur Baustelle zurück legen müssen“, so Thomas Möller, Hauptgeschäftsführer des Verbandes Bauwirtschaft Nordbaden e.V., Mannheim. Deshalb soll nach der Meinung des Verbandes der Bauwirtschaft Nordbaden e.V. bei einer Auftragsvergabe die Nähe des beauftragten Betriebes zum Einsatzort ein wichtiges und ökologisch vertretbares Kriterium sein. Nicht nur die Umweltbelastungen würden dadurch deutlich sinken, sondern auch die Förderung der regionalen Bauwirtschaft würde durch diese Maßnahme bestärkt werden. (Auszug)

Quelle: Bauwirtschaft Nordbaden e.V.

Deutsche Bauindustrie stellt mehr Lehrlinge ein

Knapp 6% mehr Lehrverträge sind Anfang des Ausbildungsjahr 2010/2011 im Vergleich zu einem Jahr zuvor abgeschlossen worden. Durch die knapp 12.000 neuen Lehrverträge wollen die Bauunternehmer den Fachkräftemangel reduzieren. „Damit hat sich der negative Ausbildungstrend erfreulicherweise nicht fortgesetzt,“ erklärte der Vizepräsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie Klaus Hering. Besonders die Zahl der Neueinsteiger lag gegen Ende 2010 mit rund 11.000 Personen mit 6% über dem Wert des Jahres 2009. Insgesamt gab es über alle Lehrjahre im Baugewerbe 37.000 Auszubildende. „Wir sehen es mit Freude, dass die Bauunternehmen ihre Ausbildungsbereitschaft besonders in den klassischen Bauberufen wieder erhöht haben.“, so Hering. Aber auch der demografische Wandel ist in den Personalstrukturen spürbar: Ein Viertel der gewerblichen Arbeitnehmer ist bereits älter als 50 Jahre. Diese Entwicklung wird von 80% des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) mit Sorge betrachtet. Die Furcht vor Engpässen beim Personal liegt bei 63%, aber auch 40% der Bauunternehmen sehen sich von einer spürbaren Überalterung der Belegschaft betroffen.(Auszug)

Quelle: Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V.

Auch wir bei Lehnhoff übernehmen Verantwortung und bilden aus. Nicht ganz uneigennützig, denn unsere Azubis von Heute sind unsere Fachkräfte von Morgen. Mit einer Ausbildungsquote von mittlerweile fast 9% in vier verschiedenen Berufsbildern ermöglicht Lehnhoff auch in diesem Jahr jungen Menschen den Start ins Berufsleben.