Bundesumweltministerium entwickelt Projekt zum klimafreundlichen Bauen

Unter dem Leitspruch „workcamp GreenHouse – Gestalte die Zukunft des Bauens“ rief das Bundesumweltministerium ein Projekt ins Leben, was besonders junge Menschen zum klimaschonenden und nachhaltigen Bauen animieren soll. In den mehrtägigen Workcamps möchte man potentielle Nachwuchskräfte für eine „grüne“ Bauausbildung sensibilisieren, denn in der Bauwirtschaft spielt umweltgerechtes Bauen eine immer größer werdende Rolle. Im Fokus des bis Herbst 2018 terminierten Projektes stehen der kluge und sparsame Umgang mit Rohstoffen und Energien sowie der Schutz vor Umweltgiften und Strahlung. Die zwischen 3 und 10 Tagen dauernden Workcamps finden in den jeweiligen Ausbildungszentren der teilnehmenden Projektpartner statt.

Quelle: www.bauwirtschaft-bw.de

 

Wiederrum gute Bauproduktion im vergangenen Winter

Eine durch den Zentralverband des Deutschen Baugewerbes durchgeführte Umfrage ergab, dass im dritten Jahr in Folge Arbeiten auf den Baustellen während des Winters nahezu durchgängig durchgeführt werden konnten. Besonders im Wohnungsbau ist die Auftragslage weiterhin steigend. Höchstwerte erfuhren in diesem Jahr die Geräteauslastungen im Hochbau mit ca. 60 Prozent und im Tiefbau mit rund 53 Prozent. Die Auftragsbestände im Tiefbau werden mit knapp zwei Monaten angegeben, während im Hochbau 2,5 Monate gemeldet wurden. Trotz der guten Auftragslage verstärkt sich auch in 2016 der sich abzeichnende Mangel an Fachkräften.

Quelle: www.zdb.de

Lehnhoff stellt Bauberufe vor: Brunnenbauer/in

Ohne Wasser wäre sämtliches Leben auf unserer Erde nicht möglich. Der Mensch benutzt es zum Trinken, Kochen, Waschen u.v.m. Aber auch Industrieanlagen benötigen Wasser, etwa zum Kühlen von Motoren oder in anderen Prozessen. Um all das zu ermöglichen, muss das Wasser zunächst von der Tiefe der Erde gefördert und entsprechend verteilt werden. Genau dies ist die Aufgabe des Brunnenbauers. Er bestimmt zu Beginn mit seinen geologischen Grundkenntnissen die Bodenbeschaffenheit und entscheidet im Anschluss, welche Arbeitsgeräte für die Bohrung benötigt werden. Anschließend wird das Wasser „angezapft“ und mit Hilfe von speziellen Techniken vor Verschmutzungen geschützt. Bei großen Bauprojekten ist der Brunnenbauer gefragter denn je, denn nur mit seiner Hilfe können Fundamente auf trockenen Füßen stehen. Die Ausbildung zum Gesellen dauert 3 Jahren. Neuerdings kann auch ein duales Studium zum Bauingenieur in dieser Branche absolviert werden.

Quelle: www.bauberufe.net

Gute Prognose für 2014

Die Bundesvereinigung Bauwirtschaft erwartet im neuen Jahr 2014 insgesamt ein Umsatzplus von 2,5%. Demnach soll sich der Umsatz im Bauhauptgewerbe um 3% steigern, im Ausbaugewerbe um 2% und im Bereich Energie- und Gebäudetechnik um 3%. Konkret hieße dies, dass sich eine Umsatzentwicklung von 216 Milliarden Euro ergeben könnte, die Beschäftigtenzahl soll hierbei stabil bleiben. Die positiven Entwicklungen ließen sich vor allem am Wohnungsbau festmachen, so die Bundesvereinigung: Tatsächlich wurden bis September rund 20.000 Wohneinheiten mehr genehmigt als im Vorjahr, vor allem der Bereich Mehrfamilienhaus konnte punkten.
Quelle: Bundesvereinigung Bauwirtschaft

Zum Vormerken: Der 3. Außenwirtschaftstag Architektur, Planen und Bauen

Am 18.02.2014 veranstaltet der ZDB gemeinsam mit den Verbänden von Architekten und Planern den 3. Deutschen Außenwirtschaftstag Architektur, Planen und Bauen mit dem Überthema „Deutsche Kompetenz für wachsende Städte“. Genauer wird es darum gehen, erfolgreiche Strategien für den Städtebau im Ausland zu erörtern, d.h. So zu bauen, dass ein Stadtleben sich für alle Betroffenen angenehm gestalten kann. Der Außenwirtschaftstag bietet verschiedene Workshops, darunter thematische z.B. mit den Titeln „Lebenswerte Stadt“, „Wertvolles Wasser“ oder „Verkehrskonzepte für Arbeit und Freizeit“, oder Regionen-Workshops, die sich mit Standorten wie der Türkei, Polen, den USA und anderen beschäftigen. Der Außenwirtschaftstag findet im Auswärtigen Amt statt.
Quelle: ZDB

Boom am Bau – Wachstum bei Baugenehmigungen

wohnbaugebiet

Wohnungsbau boomt

Die Landesbausparkassen (LBS) gaben im Oktober einen enormen Aufschwung der Baugenehmigungen für den Sommer bekannt. Im Juli und August wurden demzufolge rund 53.000 neue Wohnungen im Land gestattet, was einen Zuwachs von 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Die Erwartungen für den Rest des Jahres sind nun dementsprechend hoch: Man geht von Genehmigungen von rund 270.000 Wohneinheiten aus. Gerade beim Mietwohnungsneubau konnte ein hoher Anstieg verzeichnet werden, es wurden mit 178.000 Wohnungen 34 Prozent mehr neue Wohnungen genehmigt als noch 2012. Auch die Eigentumswohnungen konnten mit 17 Prozent Zuwachs punkten.
Quelle: LBS

Meistertitel in acht Handwerken

Diesen Monat ist es wieder so weit: Vom 9. bis 11. November findet der 62. Bundesleistungswettbewerb für Handwerker im Zimmerer Ausbildungs-Zentrum Biberach, Baden-Württemberg, statt. Die besten Handwerker Deutschlands werden sich dort spannende Wettkämpfe um acht Meistertitel liefern. Die rund 70 Gesellen kommen aus aus den Berufen Beton- und Stahlbetonbauer, Estrichleger, Fliesen-, Platten und Mosaikleger, Maurer, Straßenbauer, Stuckateur, Wärme-, Kälte und Schallschutzisolierer sowie Zimmerer. Die Siegerehrung wird am 11. November ab 20 Uhr in der Aula des Kreisberufsschulzentrums Biberach stattfinden. Wir wünschen den Teilnehmern viel Erfolg und viel Spaß!
Quelle: ZDB

Wow! 6.697 Absolventen im Bauingenieurwesen 2012

Bauarbeiter auf der Baustelle

Absolvent im Bauingenieurwesen

Dem Statistischen Bundesamt zufolge haben im vergangenen Jahr 2012 6.697 Studenten den Abschluss im Studiengang Bauingenieurwesen gemacht, was fast 2.000 mehr waren als noch vor vier Jahren. Insgesamt wurden 413.000 Hochschulabschlüsse 2012 erreicht. Gründe für die erhöhten Absolventen-Zahlen sind unter anderem höhere Studienanfängerzahlen durch die Bologna-Reform, aber auch die Umstellung auf Bachelor- und Master-Studiengänge. So schließen viele Studierende an ihren Bachelor-
Studiengang einen Master an. Es gab überhaupt noch nie so viele Studenten in Deutschland wie momenten: Circa 2,5 Millionen sind derzeit an deutschen Hochschulen eingeschrieben, fast die Hälfte der Schulabgänger schließt mittlerweile ein Studium an. Wir beglückwünschen jedenfalls die neuen Bauingenieure und wünschen ihnen auch weiterhin viel Erfolg!

Quelle: ZDB

Zum Vormerken: Der Deutsche Bauwirtschaftstag 2013

In diesem Jahr findet zum dritten mal der Deutsche Bauwirtschaftstag statt, dieses mal in Verbindung mit dem 6. Deutschen Obermeistertag in Berlin. Veranstalter des Deutschen Bauwirtschaftstages ist die Bundesvereinigung Bauwirtschaft, die als Redner am 28. November unter anderem den EU-Energiekommissar Guenter Oettinger und den Zukunftsforscher Prof. Dr. Meinhard Miegel erwartet. Im Programm werden von 15 bis 18 Uhr interessante Standpunkte vermittelt. Veranstaltungsort ist das Hotel Maritim proArte in Berlin, der Deutsche Obermeistertag findet übrigens am 27. November, also tags zuvor,
von 14 bis 18 Uhr statt. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse!

Quelle: ZDB

Das deutsche Baugewerbe interessiert die Brasilianer

Kaum zu glauben, dass sich ein riesiges Land wie Brasilien auch um deutsche Angelegenheiten kümmert: Im Juli kam eine brasilianische Bau-Delegation zum Verband der Bauwirtschaft Baden-Württemberg nach Stuttgart und informierte sich über das deutsche System im Baugewerbe, das von ihnen als vorbildlich betrachtet wird. Angesprochen wurden Themen wie Innovationsförderung, Lohngestaltung,
Handlungsinstrumente von Bauverbänden und viele mehr. Ganz besonders interessiert waren die Brasilianer am deutschen Ausbildungssystem, das aus der dualen Bau-Ausbildung mit Ergänzung durch eine überbetriebliche Ausbildung besteht. Grund für den Besuch aus Brasilien war unter anderem, dass das Land einen erheblichen Bau-Boom erlebt, jedoch noch einige Lücken aufweist. Das Team aus Brasilien besuchte auf seiner Deutschlandreise nicht nur Stuttgart, sondern auch mehrere Institutionen
und Forschungseinrichtungen in mehreren Bundesländern.

Quelle: Bauwirtschaft Baden-Württemberg e.V.