2014: Ein gutes Jahr für die Baumaschinenindustrie

Für die Baumaschinenindustrie war das Jahr 2014 ein voller Erfolg: Es konnte ein Umsatzplus von 8 Prozent, d.h. 8,4 Milliarden Euro erreicht werden. Insbesondere das Frühjahr und das Jahresende sorgten für die gute Bilanz, denn der Sommer kann eher als Flaute bezeichnet werden. Insgesamt lagen die Auftragseingänge um 7 Prozent höher als 2013. Dabei waren Erd- und Straßenbaumaschinen besonders gefragt. Probleme bereiten der Baumaschinenindustrie vor allem die Abgasvorschriften, die für einen hohen Entwicklungsaufwand sorgen und so auch hohe Kosten verursachen. Für 2015 wird derzeit prognostiziert, dass sich besser und schlechter laufende Märkte die Waage halten werden.

Quelle: VDMA

Bau- und Baustoffmaschinen – Aufwärtstrend setzt sich fort

Im Jahr 2010 sei der Umsatz der deutschen Bau- und Baustoffmaschinenindustrie um 13 Prozent auf 10,6 Milliarden Euro gestiegen. Der Anteil des Baumaschinensektors betrage 6,3 Milliarden Euro. 4,3 Milliarden Euro würden zudem auf die Baustoff-, Glas- und Keramikmaschinensparte zurückfallen. Die Branche rechne zusätzlich dieses Jahr mit einem Umsatzwachstum von je 10 Prozent für beide Teilbranchen. Die Nachfrage wäre in der zweiten Hälfte des letzten Jahres in allen Bereichen stark an angezogen worden. Laut VDMA
verzeichnen die Baumaschinenhersteller aktuell ein Auftragsplus von 56 Prozent, die Baustoffmaschinenhersteller von 34 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2010. Das Ausland sei nach Ansicht des VDMA vor Allem der Impulsgeber für den momentanen Aufwärtstrend. Besonders Länder wie China und Indien sowie der Nahe und Mittlere Osten seien verantwortlich für den starken Aufwärtstrend. Zudem komme es bereits jetzt zu Lieferengpässen: Einzelne Komponenten haben laut Ansicht des VDMA Lieferzeiten von
25 bis zu 32 Wochen. Mancher Baumaschinenhersteller befürchteten bereits, das ein oder andere Geschäft gar nicht bedienen zu können. Zu den Lieferengpässen kämen die hohen Rohstoff-, Stahl- und Naturkautschukpreise, die auf die Maschinen- und Anlagenhersteller voll durchschlagen würden.(Auszug)

Quelle: VDMA