Facebook Plattform Think Big

Die Nachwuchs-Initiative des VDMA Fachverbandes Bau- und Baustoffmaschinen hat eine neue Facebookplattform: Think Big. Hier dreht sich alles um die Branche und wie man im Baumaschinengewerbe Karriere machen kann. Auch die erste Veranstaltung wurde bereits angekündigt: Vom 15. bis 21. April 2013 findet eine Schülermesse in der ICM/Neue Messe München statt, auf der man hauptsächlich Ausbildungs- und Karriereberatung bekommt, es werden aber auch Werkstätten und Maschinen ausgestellt.

Quelle: VDMA

Bau- und Baustoffmaschinen – Aufwärtstrend setzt sich fort

Im Jahr 2010 sei der Umsatz der deutschen Bau- und Baustoffmaschinenindustrie um 13 Prozent auf 10,6 Milliarden Euro gestiegen. Der Anteil des Baumaschinensektors betrage 6,3 Milliarden Euro. 4,3 Milliarden Euro würden zudem auf die Baustoff-, Glas- und Keramikmaschinensparte zurückfallen. Die Branche rechne zusätzlich dieses Jahr mit einem Umsatzwachstum von je 10 Prozent für beide Teilbranchen. Die Nachfrage wäre in der zweiten Hälfte des letzten Jahres in allen Bereichen stark an angezogen worden. Laut VDMA
verzeichnen die Baumaschinenhersteller aktuell ein Auftragsplus von 56 Prozent, die Baustoffmaschinenhersteller von 34 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2010. Das Ausland sei nach Ansicht des VDMA vor Allem der Impulsgeber für den momentanen Aufwärtstrend. Besonders Länder wie China und Indien sowie der Nahe und Mittlere Osten seien verantwortlich für den starken Aufwärtstrend. Zudem komme es bereits jetzt zu Lieferengpässen: Einzelne Komponenten haben laut Ansicht des VDMA Lieferzeiten von
25 bis zu 32 Wochen. Mancher Baumaschinenhersteller befürchteten bereits, das ein oder andere Geschäft gar nicht bedienen zu können. Zu den Lieferengpässen kämen die hohen Rohstoff-, Stahl- und Naturkautschukpreise, die auf die Maschinen- und Anlagenhersteller voll durchschlagen würden.(Auszug)

Quelle: VDMA

Bauindustrie stellt klare Forderungen an die Politik

Gemeinsam mit dem Bundesverband Baustoffe, Steine und Erden (BBS) und dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) hat der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) vor der Bundestagswahl 2009 klare Forderungen an die Politik gestellt. In einem Brief an die Abgeordneten gab der Verband die folgenden sechs Leitziele aus und konkretisierte, wie sie durch gemeinsame Anstrengungen zu erreichen sind:

1. Deutschland braucht eine leistungsfähige Infrastruktur Weder Qualität noch Quantität des Infrastrukturnetzes genügen den aktuellen Anforderungen an den Industriestandort Deutschland. Öffentliche Mittel müssen daher effizienter eingesetzt werden, etwa indem Planungs- und Genehmigungsverfahren beschleunigt, das Schienennetz ausgebaut und ein Gesamtkonzept auch für Bundeswasserstraßen entworfen wird. Gleichzeitig spricht sich der Verband für eine Stärkung der Öffentlich-Privaten Partnerschaften aus.

2. Es muss mehr Raum für Wachstum und Beschäftigung geschaffen werden Die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen für die Baubranche müssen verbessert werden. Dazu sollen die Schwächen der Unternehmenssteuerreform beseitigt und der Wohnungsbau steuerlich attraktiver gestaltet werden. Die Politik muss sich außerdem für eine Liquiditätssicherung der Bauunternehmen einsetzen.

3. Beim Thema Bildung und Forschung müssen Inhalte zählen Eine gute Ausbildung ist der entscheidende Wettbewerbsvorteil auf den internationalen Märkten. Die deutschen Hochschulen sollten sich bei der Umsetzung des Bologna-Prozesses daher nicht an Systemstandards, sondern an Qualitätsstandards orientieren. Das deutsche Diplom, etwa für Bauingenieure, soll erhalten bleiben.

4. Es gilt, bei den Themen Klimaschutz, Umweltschutz und Nachhaltigkeit umfassend zu handeln Die deutsche Baubranche liefert Wissen und Lösungen für ein nachhaltigeres Wachstum und Energieeffizienz. Sämtliche Initiativen zum Klimaschutz müssen jedoch unter einem einheitlichen Konzept gebündelt werden, das den Bedürfnissen der Baubranche gerecht wird.

5. Die soziale Sicherung muss zukunftsfähig ausgestaltet werden Sozialversicherungsbeiträge müssen unter vierzig Prozent gehalten, der Grundsatz der Tarifeinheit darf nicht aufgegeben werden. Außerdem muss Schwarzarbeit wirksamer bekämpft werden.

6. Der Erfolg von deutschen Bauunternehmen auf internationalen Märkten muss gesichert werden Im Durchschnitt werden drei Viertel aller in Deutschland hergestellten Bau- und Baustoffmaschinen exportiert. Damit deutsche Bauunternehmen ihre Spitzenposition in der Welt auch in Zukunft halten können, bedarf es einer verbesserten Exportkreditversicherung, stärkeren Exportförderung und einer Entschlackung der Exportkontrolle.

Quelle: Hauptverband Deutsche Bauindustrie (HDB)